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Benefizkonzert der Rudolf Steiner Schule Aargau

So., 26. Okt.

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Schafisheim

Mit dem Planeten-Quartett Dornach Das Programm startet mit einem brillanten und fröhlichen Werk aus der frühen Romantik.

Benefizkonzert der Rudolf Steiner Schule Aargau
Benefizkonzert der Rudolf Steiner Schule Aargau

Zeit & Ort

26. Okt. 2025, 16:00

Schafisheim, Alte Bernstrasse 14, 5503 Schafisheim, Schweiz

Infos

Carl Maria von Weber Klarinettenquintett B-Dur Op. 34 (1786-1826)

Allegro – Fantasia, Adagio – Menuetto capriccio, Presto – Rondo, Allegro giojoso


Victor Ullmann 3. Streichquartett (1898-1944)

Allegro moderato – Allegro vivace


Erwin Schulhoff 5 Stücke (Tänze) für Streichquartett (1894-1942)

Alla Valse viennese – Alla Serenata – Alla Cecha – Alla Tango milonga – Alla Tarantella


Klezmer traditional Ani Ole Lyrushaljim

Klezmer traditional Freilach Dance


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François Thurneysen - Klarinette

Katharina Schamböck-Pflüger - Ahorn-Geige

Adolf Zinsstag - Kirsch-Geige

Hermann Geugis - Birken-Bratsche

Gotthard Killian - Eschen-Cello

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Das Programm startet mit einem brillanten und fröhlichen Werk aus der frühen Romantik.


Victor Ullmann war ebenfalls ein jüdischer Komponist aus Prag, der sich mit der Anthroposophie Rudolf Steiners beschäftigte und Albert Steffens Drama «Der Sturz des Antichrist» in einer Oper vertonte. Er wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er sich noch aktiv und produktiv musikalisch betätigte und unter anderem die Kammeroper «Der Kaiser von Atlantis» komponierte. 1944 wurde er nach Auschwitz- Birkenau transportiert und zwei Tage nach der Ankunft ermordet.


Erwin Schulhoff war ein jüdischer Komponist aus Prag, der nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion in Prag interniert und in ein Lager in Bayern deportiert wurde, wo er 1942 an einer Tuberkulose verstarb.


Die Klezmermusik hat ihre Wurzeln in den jüdischen Stetl und Dörfern in Osteuropa, wohin im Spätmittelalter nach Pogromen die Juden hingezogen waren. Die Klezmorim (die umherziehenden Musikanten) spielten an den zahlreichen jüdischen Festen und auch an nicht jüdischen Anlässen. Sie waren mit ihrer vitalen Musik überall sehr beliebt. Von Felix Mendelssohn-Bartholdi ist überliefert, wie sehr er diese Musik geschätzt hat. Sie ist gleichermassen von einer tiefen, wehmütigen Sehnsucht und einer grossen Lebensfreude durchdrungen.


Das Planeten-Quartett hat sich dem Impuls von Dr. Franz Thomastik, Wien (1883-1951) verschrieben und ist weltweit das einzige Streichquartett, welches auf diesen bereits 1911 patentierten Instrumenten auftritt. Dieser talentierte, hochgebildete und mutige Geigenbauer und Forscher wagte es, an die fast 400-jährige Tradition des Geigenbaus zu rühren und das Zentrum der Geige, den Stimmstock, auch Seele genannt, zu verändern bzw. zu vereinfachen. Dadurch wird den Streichinstrumenten ein etwas milderer, jedoch grosser und raumfüllender Klang entlockt.


Da 1944 eine Bombe die Werkstatt Thomastiks traf, wurde sein Gesamtwerk ein Raub der Flammen. Drei der gespielten Instrumente sind nachgebaut nach Vorlage der wenigen erhaltenen ausschliesslich Geigen.

Tickets

  • Freie Platzwahl

    CHF 60.00

    Ausverkauft
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